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Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Hat man sich von den Feierlichkeiten der Karnevalstage etwas berappelt, darf man am Dienstagabend zur kollektiven Amnestie. Denn: Der „Nubbel“ ist es schuld! Noch einmal zieht jeder sein Kostüm und seine Uniform an bevor die Session mit der Verbrennung des Nubbels sein Ende findet.

Der „Nubbel“ ist eine kostümierte Strohpuppe. Er hängt an Karneval über vielen Kneipentüren und bei uns an unserem Sudhausturm. Er symbolisiert den Sündenbock, der die Schuld an allen Vergehen und Sünden trägt, die in der Session geschehen sind. Mit seiner Verbrennung gehen auch diese in Flammen auf.

Dieser Tradition folgend haben auch die Fidele Bröhler * Falkenjäger am Dienstagabend den „Nubbel“ verbrannt. Jung und Alt sind an diesem Abend zusammen gekommen, um noch einmal kräftig zu feiern und auf die Session zurückzublicken.

Pastor „Rahmkamellche“ gab in seiner launigen Rede einen Rückblick auf die abgelaufene Session. Er sparte nicht mit Dank an all diejenigen, die sich im Verein ehrenamtlich engagieren. Er streute aber auch kritische Aspekte ein, für die nur einer büßen kann. Auf seine rhetorischen Fragen wer daran schuld ist antworteten die Gäste stets mit „Der Nubbel ist dat schuld!“. So wurde er letztendlich hierfür vor der Kulisse des Sudhausturms verbrannt.

Eine wehmütige, aber auch erleichterte Endzeitstimmung macht sich breit. Leicht erschöpft blickt man sich an und trinkt noch ein letztes Kölsch. Dat wor et! Bis zur nächsten Session.

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